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10.03.2010 | 02:00 Uhr
Halle (ots) - Die Sprecherin des "Aktionsbündnisses Amoklauf
Winnenden", Gisela Mayer, hat anlässlich des ersten Jahrestages der
Tat am 11. März 2009 eine weitere Verschärfung des Waffenrechts
gefordert. "Es ist schon häufiger so, dass eine Pistole in der
Küchenschublade liegt", sagte sie der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Eine normale Wohnung
ist im Übrigen nicht als Hochsicherheitstrakt eingerichtet. Und die
Waffe ist eigentlich für Polizei und Militär gedacht. Das passt nicht
zusammen. Deshalb frage ich mich immer noch, warum man Waffen nicht
an Sammelstellen aufbewahrt, die entsprechend gesichert werden
können. Hier besteht Nachbesserungsbedarf." Mayer erklärte weiter:
"Ganz konkret brauchen wir einen besseren Jugendschutz im Bereich
Killerspiele. Und wir brauchen einen anderen Umgang miteinander. Da
sind alle aufgefordert. Mayers 24-jährige Tochter Nina kam bei dem
Amoklauf als eines von 15 Opfern ums Leben. Jetzt hat die Mutter ein
Buch geschrieben mit dem Titel: "Die Kälte darf nicht siegen - Was
Menschlichkeit gegen Gewalt bewirken kann".
Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/47409
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Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
Telefon: 0345 565 4300
Quelle: http://www.presseportal.de/
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