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01.06.2018 | 09:00 Uhr

Urlaub - immer mehr eine Frage des Geldes? / Bei den Deutschen herrscht offensichtlich Ebbe in der Reisekasse

Bonn (ots) - Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen. Das
zeigen die Ergebnisse der aktuellen norisbank Umfrage zum Thema
Urlaub. Demnach wollen nahezu genauso viele Befragte wie im letzten
Jahr wieder eine längere Urlaubsreise antreten. Zumindest die 66,1
Prozent von ihnen, die sich das Reisen leisten können. Denn der
Wunsch nach Urlaub könnte in diesem Jahr allzu häufig am Geldbeutel
scheitern.

Die Deutschen bleiben ein reisefreudiges Volk - vor allem in den
anstehenden Sommermonaten. Besonders gerne begeben sich weiterhin vor
allem junge Leute auf Reisen: So hat die jüngste Gruppe der Befragten
(18- bis 34-Jährige) mit 73,8 Prozent eindeutig die Nase vorn in
Sachen Reiselust. Mit 64,4 Prozent folgen die 35- bis 49-Jährigen
während von den 50- bis 69-Jährigen 60,9 Prozent einen längeren
Urlaub in diesem Jahr planen.

Auch regional gibt es, wie bereits bei der Umfrage im letzten
Jahr, Unterschiede: 70,2 Prozent der Befragten aus dem Süden des
Landes gaben an, 2018 mindestens einmal länger verreisen zu wollen.
Im Norden Deutschlands hingegen plant dies mit 63,6 Prozent zwar auch
fast jeder Dritte, jedoch fällt der Wert im Vergleich zum Süden
spürbar geringer aus.

Urlaubsbudget der Deutschen schrumpft

Trotz aller Reisebegeisterung wollen oder können nach eigenen
Angaben allerdings knapp 14 Prozent der Deutschen im Jahr 2018,
genauso wie im Vorjahr, nicht auf Reisen gehen. Weitere 20,4 Prozent
der Befragten wissen es noch nicht.

Hauptgrund für den Urlaubsverzicht ist nach eigenen Angaben der
Geldmangel. So herrscht in der Urlaubskasse vieler Deutscher in
diesem Jahr offensichtlich Ebbe. Das belegen die Zahlen der aktuellen
norisbank Umfrage. Demnach hat mit 18,8 Prozent fast jeder Fünfte für
2018 weniger Reisebudget zur Verfügung als noch im letzten Jahr.
Knapp 40 Prozent (38,2 Prozent) der Befragten, die sich in diesem
Jahr keinen Urlaub gönnen, gaben sogar an, dies aufgrund von
Geldmangel zu tun. Im vorigen Jahr waren es noch knapp 5
Prozentpunkte weniger (33,3 Prozent).

Neben dem grundsätzlichen Geldmangel sind bei nicht wenigen
Befragten zusätzliche Ausgaben für den Verzicht auf Urlaub
verantwortlich. Immerhin noch knapp 10 Prozent der Befragten (2017:
17,6 Prozent) fahren nach eigenen Angaben nicht in den Urlaub, weil
sie andere größere Anschaffungen tätigen wollen oder getätigt haben,
wie zum Beispiel einen Auto- oder Immobilienkauf.

Doch wieviel planen die Deutschen, wenn sie denn reisen, nun
tatsächlich für ihre Traumreise in 2018 auszugeben? Im Schnitt sind
es in diesem Jahr 940,68 Euro - 2017 waren es mit 1.034 Euro noch 10
Prozent mehr. Lediglich bei den Besser-Verdienenden steigt das
Urlaubsbudget. So investieren Befragte mit einem monatlichen
Haushaltsnettoeinkommen von 2.500 Euro und mehr im Schnitt 1.273,90
Euro in ihren Jahresurlaub - und damit deutlich mehr als der
Durchschnitt. Ein Drei-Personen-Haushalt plant im Jahr 2018 im
Schnitt 2.937,69 auszugeben. Doch auch bei ihnen waren es im Jahr
2017 mit 3.418,41 Euro noch wesentlich mehr.

Ob aufgrund von Geldmangel im Allgemeinen oder bedingt durch
Investitionen in größere Anschaffungen wie für ein Eigenheim oder
Auto - für einige Deutsche wird der Traumurlaub in diesem Jahr wohl
ein Traum bleiben. Reisen scheint aktuell jedenfalls für immer mehr
Deutsche eine Frage des Geldes zu werden. Dabei könnte die
Realisierung des persönlichen Reisetraums mit einem günstigen
Ratenkredit gerade jetzt eine Option sein. Denn die Bedingungen,
einen Kredit aufzunehmen, sind in der anhaltenden Niedrigzinsphase
gerade in diesem Jahr oftmals besonders attraktiv.

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut
Innofact AG 1.000 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ
nach Alter und Geschlecht befragt. Die Online-Befragung wurde im
April 2018 durchgeführt.

Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de
oder besuchen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/norisbank



Pressekontakt:
Christian Jacobs
Kommunikation &amp; Presse
Reuterstraße 122, 53129 Bonn
Tel.: +49 228 280 45-190
E-Mail: christian-a.jacobs@norisbank.de

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Quelle: http://www.presseportal.de

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